A Fearless #FiDiDad

Monat

Mai 2011

19 Einträge

May 26, 20112 notes
#New Jersey #Hoboken #Carnival Miracle #Hudson River #Stevens Institute of Technology
May 24, 20114 notes
#New York City #North Cove #World Financial Center #Manhattan Sailing School
May 22, 2011
#New Jersey #Schilder #Sonnenstudio #Frank Sinatra #Hoboken
May 20, 20111 note
#New York City #Hunger #Food Carts #Gummistiefel
Wo geht's zum Einwohnermeldeamt?

Umziehen in die USA, speziell nach New York City, wie macht man das eigentlich? Ankommen und Mensch werden.

Die Weckfunktion das Handys machte uns am frühen Morgen des 11. Januar 2011 wach. An diesem Tag hatten wir die ersten Wohnungsbesichtigungstermine. Und wir hatten wenig Erfahrung im Umsiedeln in die USA. Aber uns war klar, dass wir uns irgendwie irgendwo anmelden sollten. Aber wo? Wo ist denn das Einwohnermeldeamt?
Solche Fragen können ja zum Glück auch im Internet beantwortet werden. Allerdings ließen uns die Ergebnisse unserer Recherche erst zweifeln, denn sowas wie das Einwohnermeldeamt gibt es in den USA nicht. Der Mensch wird hier anders definiert. Die wichtigste Kennzahl des Individums scheint seine Telefonnummer zu sein, seine 10-digits (eine Telefonnummer besteht mit Vorwahl in der Regel aus 10 Ziffern).
Wie wir heute wissen, wird man tatsächlich bei jedem Vertragsabschluss nach seiner Telefonnummer gefragt und auch bei Onlinebestellungen kann ohne Telefonnumer meist der Bezahlvorgang nicht abgeschlossen werden.

Das hört sich ja einfach an. Dummerweise ist es aber gar nicht so einfach, hier eine Telefonnumer, sprich einen Telefonvertag zu bekommen. Wenn man jetzt anfängt nachzudenken, kommt man sehr schnell zu einer Gemengelage wie bei der uralten Huhn/Ei-Frage. Wir hatten als neu angekommene Ausländer folgende Ausgangslage:

  1. Wir müssen möglichst schnell eine Wohnung mieten um hohe Hotelkosten zu vermeiden
  2. Dazu brauchen wir ein Bankkonto, um endlich unsere vielen Reiseschecks einzahlen zu können
  3. Um ein Bankkonto zu eröffnen, benötigt man einen Arbeitsplatz, eine Sozialversicherungsnummer und eine Telefonnummer
  4. Die Sozialversicherungsnummer muß bei der zuständigen Behörde in der Stadt beantragt werden; die Zuteilung der Nummer dauert in der Regel 4 Wochen
  5. Um einen Telefon-/Mobilfunkvertrag abschließen zu können, braucht man eine Wohnadresse und ein Bankkonto 
  6. *Wenn man seinen Hauptwohnsitz in die USA verlegt, verliert der Deutsche Führerschein nach 3 Monaten seine Gültigkeit in den USA; eine Möglichkeit zur Führerscheinumschreibung gibt es nicht
  7. *Um einen US-Führerschein machen zu können (das geht relativ leicht mit einer Theorieprüfung und einer kurzen praktischen Fahrprüfung) braucht man eine US-Arbeitserlaubnis (EAD)
  8. *Eine Arbeitserlaubnis muß bei der für New York zuständigen Behörde in Vermont beantragt werden; die Zuteilung der Arbeitserlaubnis dauerte in meinem Fall exakt 4 Monate
  9. *Nachdem man ein Bankkonto eröffnet hat, erhält man eine Banking Card, die der Deutschen Bankarte/Geldkarte entspricht
  10. *Um eine Kreditkarte zu erhalten muß man sein Konto einige Monate tadellos führen und sich dadurch eine erste credit history erarbeiten; anschließend kann man sich für eine Kreditkarte bewerben; die Zuteilung erfolgt, wenn überhaupt, nach frühestens 5 Wochen (dann allerdings mit dem erschreckend hohen Kreditlimit von $ 10.000,— —> kein Wunder haben die hier große Probleme)

*die so gekennzeichneten Punkte waren beim Thema Bankkonto/Wohnungssuche kein Thema, sie passen aber perfekt in diese Reihe der Abhängigkeiten.

Diese Liste war uns an unserem ersten Morgen in der Stadt nicht im Geringsten bewusst. Schon gar nicht die Zusammenhänge und die schiere Unmöglichkeit, welche bei näherer Betrachtung der Lage erkennbar wird. Es liegt die Vermutung nahe, dass man bei völliger Erkenntnis auch ziemlich schnell den Mut verlieren würde. Es war sowieso sehr anstrengend, in einem bitterkalten, matschigen New York anzukommen. Da möchte man nicht auch noch brutal auf den Boden der Tatschen gerissen werden.

Nach unseren ersten paar Wohnungsbesichtigungen gingen wir also nachmittags gleich los um unsere Sozialversicherungsnummern zu beantragen. Abgesehen von der, an jeder Behörde und an vielen öffentlichen Einrichtungen wie z.B. Museen, üblichen Sicherheitskontrolle (wie am Flughafen, inklusive Schuhe ausziehen und Tasche röntgen) ging das auch relativ reibungslos über die Bühne. Ebenso erhielten wir die Auskunft über die Beantragung einer Arbeitserlaubnis relativ problemlos, nämlich über das Internet. Der Beamte am Beratungsschalter (ein nuschelnder US-Chinese mit fürchterlichem Akzent) jedenfalls wusste weniger Bescheid als ich nach etwas vorab Recherche im Netz.

Unsere Absicht ein Bankkonto zu eröffnen wurde allerdings nicht sofort wohlwollend aufgenommen. In einer Filiale der angeblich privatkundenfreundlichen TD Bank wurden wir recht unfreundlich aufgefordert wieder zu gehen. Damit hatten wir nicht gerechnet. Selbst unser Stapel Reiseschecks konnte die Beraterin nicht für unser Anliegen erwärmen. Ohne Wohnadresse und Sozialversicherungsnummer ließe sich da nichts machen.

Zum Glück war man bei der nahegelegenen Citibank etwas milder gestimmt. Die dortige Beraterin hat beide Augen zugedrückt und Adresse und Telefonnumer des Arbeitsplatzes meiner Frau ins Antragsformular für das Bankkonto eingetragen. Wir wurden dann auch gleich ermuntert, unsere Schecks zu bestellen (siehe unten). Die Zusendung würde ungefähr 2 bis 3 Wochen dauern.

Übrigens, ein Girokonto nennt sich hier checking account. Einem checking account ist in der Regel automatisch ein savings account zugeordnet. Jedes dieser Konten hat eine eigene Kontonummer. BLZ hießt hier ABA, wird aber recht selten verwendet, weil ein Zahlungsverkehr üblicherweise per Scheck erfolgt. In dieser Beziehung sind uns die USA ungefähr 20 Jahre hinterher. Es gibt zwar online banking, aber dort sind Überweisungen so kompliziert, dass man davon lieber die Finger lässt und, wie alle anderen auch, einen Scheck per Post verschickt. Deshalb haben wir auch nach etwas mehr als 2 Wochen 200 Scheckvordrucke per Post erhalten.

May 19, 201110 notes
#Expat #Auslandsaufenthalt #New York City #USA #Banken #Behörden
May 17, 20115 notes
#New York City #Schaufenster #SoHo #PRADA
May 16, 20119 notes
#New York City #Empire State Building #Nacht #Nebel
May 15, 20112 notes
#New York City #Columbia University #Fortbildung #Commencement Week #Social Media
May 14, 20112 notes
#Grill #Hunger #New York City #Schilder #Brats
Play
May 12, 20111 note
#New York City #vimeo #Chris Shashaty #Subway #Surfers
May 11, 20118 notes
#Anstehen #Lebensmittel #Supermarkt #New York City
May 10, 20112 notes
#Anstehen #Greater Schwabenland #Lebensmittel #New York City #Supermarkt
WTC Progress: Die Baustelle am Ground Zero → panynj.gov

Diese Seite bietet Informationen über die Fortschritte auf der riesigen Baustelle des World Trade Center. Dort entstehen seit Jahren insgesamt 4 Skyscraper (WTC 7 ist bereits fertig), die Gedenkstätte mit den beiden “Fußabdrücken” der Twin-Towers, der Pavillon der Gedenkstätte und ein Verkehrsknotenpunkt für Subway- und PATH-Trains.

Die Finanzkrise und bürokratische Scharmützel haben den Bau immer wieder verzögert. Im September diesen Jahres ist die Einweihung der Gedenkstätte geplant. Das künftig höchste Gebäude der USA, der One World Trade Center-Tower, soll 2012 fertig gestellt werden.

May 7, 20113 notes
#New York City #Ground Zero #WTC #MTA #PATH #Baustelle
May 6, 2011
#New York City #Central Park #Waschbär
May 6, 20111 note
#Ground Zero #New York City #One World Trade Center #Osama bin Laden
May 5, 20113 notes
#New York City #Supermarkt #Lebensmittel #Feinkost
May 4, 20112 notes
#New York City #Plakate #American Airlines #Hohenzollern #Fotomontage #Greater Schwabenland
May 3, 2011
#New York City #Ground Zero #Osama bin Laden #Berichterstattung #Jubelfeier
May 1, 20111 note
#New York City #Piano #Washington Square
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